dbk logo thumbLeitlinien für den Bau und die Ausgestaltung von gottesdienstlichen Räumen - Handreichung (2002) 

Das Zweite Vatikanische Konzil leitete mit seinem ersten Dokument, der Liturgiekonstitution „Sacrosanctum Concilium", eine Erneuerung des gesamten Gottesdienstes der Kirche ein. Auch der liturgische Raum und seine Ausstattung waren davon mitbetroffen (siehe SC Kapitel 7).

 

 

Man hat in den folgenden Jahren der Durchführung der Liturgiereform die gottesdienstlichen Räume den Erfordernissen einer auf tätige Teilnahme angelegten Liturgie anzupassen versucht. Die zahlreichen Neu- und Umbauten von Kirchen
spiegeln dieses Bemühen wider. Viele dieser Lösungen sind gut gelungen. Manche aber wird man aus heutiger Sicht als weniger geglückt beurteilen müssen. Sie lassen eine gewisse Unsicherheit sowohl im Umgang mit Räumen als auch im Verständnis der erneuerten Liturgie erkennen. Deshalb wurde wiederholt an die Liturgiekommission der Wunsch nach Leitlinien herangetragen, in denen die in verschiedenen Dokumenten verstreuten Aussagen zum Kirchenbau und zur Ausgestaltung gottesdienstlicher Räume zusammengefasst sind. Die vorliegende Arbeitshilfe möchte diesem Wunsch entsprechen. Sie listet die verstreuten Hinweise nicht einfach auf, sondern versucht sie in den Zusammenhang von Bedeutung und Funktion des liturgischen Raumes und seiner Ausstattungsgegenstände einzuordnen. Dabei soll weder der Reichtum der Tradition in Frage gestellt noch die wünschenswerte Vielfalt heutiger Ausformungen gemindert werden.

(aus dem Vorwort)

 

Leitlinien für den Bau und die Ausgestaltung von gottesdienstlichen Räumen - Handreichung (2002)