logo sbk thumbImpulse zur Erneuerung der Einzelbeichte
im Rahmen der Busspastoral (2007)

"Ganz werden, versöhnt leben, die verschiedenen Facetten der eigenen Person in einer Mitte integrieren – dies sind Sehnsüchte von Menschen (auch) unserer Tage. Die kirchlichen Formen von Busse und Versöhnung kommen diesem Suchen entgegen und bezeugen die barmherzige Liebe Gottes zu uns Menschen.

Gleichwohl steckt dieser Dienst der Versöhnung heute in einer kritischen Phase. Verschiedene Widerstände sind zu benennen: Es fällt schwer, zu vergeben und um Vergebung zu bitten. Beides wird als Schwäche ausgelegt. Während es in der medialen Öffentlichkeit einen Boom an säkularisierten Instanzen des Bekennens und des öffentlichen Verzeihens gibt, gerät die kirchliche Busspraxis teilweise in Vergessenheit. Warum Versöhnung leben? Warum liturgische Weisen des Sakraments der Versöhnung pflegen? Es gilt, in Theologie und Verkündigung nach gangbaren Wegen zu suchen, die das Geschenk der Versöhnung Gottes mit uns Menschen wieder ins Bewusstsein des ganzen Volkes Gottes bringen.
Wenn wir als Christen und als Bischöfe fragen, welche Hilfen wir Menschen zur Verwirklichung ganzheitlichen, versöhnten Lebens geben können, so ist unter den verschiedenen Formen der Busse und auch des Busssakramentes die Einzelbeichte hervorzuheben. Denn – in unvoreingenommener Weise betrachtet – erscheint sie als überraschend aktuelle Antwort auf Suchbewegungen von Menschen heute...
... Die hier vorgelegten Impulse beabsichtigen keine gesamthafte Darstellung der Busstheologie oder -praxis. Sie wollen thesenhaft das heilsame und befreiende Potenzial des Busssakraments benennen, praktische Anstösse zur Suche nach angemessenen Orten der Versöhnung geben sowie mit Hinweis auf gute Erfahrungen Diskussionen anstossen und zu einer erneuerten Praxis der Einzelbeichte motivieren..."

(aus der Einleitung)


Impulse zur Erneuerung der Einzelbeichte im Rahmen der Busspastoral

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