logo bistum basel thumbVersöhnung: Versöhnungswege für Erwachsene
Eine Arbeitshilfe (2012)

"Ganz am Anfang seines öffentlichen Auftretens steht die Forderung Jesu „Die Zeit ist erfüllt! Das Reich Gottes ist nahe! Kehrt um und glaubt an das Evangelium" (vgl. Mk 1,14). Warum sollen wir aber umkehren? Die menschliche Erfahrung zeigt, es gibt nun einmal Irrwege, Holzwege, Umwege und Sackgassen.

Das eigene Leben bewegt sich wortwörtlich manchmal in die falsche Richtung: Konflikte, Verletzungen und die Frage nach Schuld verbauen oft den geraden Weg. So tut es gut, in den biblischen Geschichten von der grenzenlosen, verzeihenden und heilsamen Liebe und Barmherzigkeit Gottes zu hören. Es tut gut, sich einzulassen auf die Versöhnung mit der eigenen Biographie, mit den Mitmenschen und mit Gott.
Die christliche Tradition kennt dabei verschiedene Formen der Versöhnungswege und -feiern. Die Formen ergänzen einander, aber keine Form ersetzt die andere. Oft können auch manche Formen miteinander verbunden werden. Versöhnungswege können helfen, Fragen von Schuld und Versöhnung überhaupt wieder auf die „Spur" zu kommen und die Sinnhaftigkeit des Sakramentes der Busse zu erschliessen. Sie können auch mit der Feier des Bussakramentes / einer Beichte abgeschlossen werden."

(aus der Einleitung)

Versöhnung: Versöhnungswege für Erwachsene - Arbeitshilfe Bistum Basel - 2012 (pdf)