OsternachtEinführungen zu den Lesungen der Osternacht

Um den Zusammenhang der Lesungen der Osternacht verständlich zu machen, können die folgenden kurzen Einführungen vorher gesprochen oder, wenn ein eigenes Blatt mit dem Ablauf erstellt wird, darauf abgedruckt werden.

 

 

 

1. Lesung (Gen 1,1-2):


Wie in der Ouvertüre einer Symphonie ist im Exsultet die Botschaft dieser Nacht schon laut erklungen. Jetzt wird es wieder leiser: In den Lesungen hören wir von der Geschichte Gottes mit seinem Volk. - Heute wächst die Sorge um die Zukunft der Schöpfung. Hören wir, wie Gott sich sein Werk gedacht hat.


2. Lesung (Gen 22,1-18):


Abraham, der „Vater des Glaubens", lässt sich durch nichts in seinem Glauben beirren. Seine Geschichte ist ein Bild der Treue Gottes zum Menschen und der Treue des Menschen zu Gott.


3. Lesung (Ex 14,15 - 15,1):


Die Geschichte des Volkes Israel ist voll bitterer Erfahrungen. Doch zu allen guten Zeiten schöpfen die Juden Zuversicht aus dem, wovon die folgende Lesung erzählt.


4. Lesung (Je
s 54,5 - 14):

Eine der finstersten Zeiten in der Geschichte Israels: Der Tempel war zerstört, das Volk verschleppt. Nach 200 Jahren tritt ein Prophet auf.


5. Lesung (Jes 55,1 - 11):


Die Treue Gottes ruft nach einer Antwort des Menschen.


6. Lesung (Bar 3,9 - 15. 32 - 4,4):


Unsere Welt ist voll von verschiedensten Meinungen. Doch der gläubige Mensch hat einen klaren Halt.


7. Lesung (Ez 36,16 17a 18 - 28):


Gottes Heil ist nicht unser Verdienst, sondern reines Geschenk.


Epistel (Röm 6,3-11):


Die Geschichte Gottes mit seinem Volk wiederholt sich jedes Mal, wenn ein Mensch getauft wird.

 

Eduard Nagel (11.12.2013)