Grabstein Maria LaachInstruktion ‚Zur Auferstehung mit Christus’ zur Bestattung unserer Toten

Am 25.10.2016 hat die Glaubenskongregation eine Instruktion „über die Beerdigung der Verstorbenen und die Aufbewahrung der Asche im Fall der Feuerbestattung“ veröffentlicht. Sie erneuert darin die Empfehlung, den Leichnam der Verstorbenen gemäss biblischer und christlicher Tradition an heiligem Ort zu beerdigen. 

 

 

Sehr zurückhaltend nur hatte sich der Vatikan bisher zum historisch jungen Phänomen der Feuerbestattung geäussert. Seit dem II. Vatikanischen Konzil grundsätzlich zugelassen, regelt die Glaubenskongregation nun erstmals universalkirchlich die Aufbewahrung der Asche. Diese Regelungen decken sich dabei in der Sache mit den im deutschsprachigen Gebiet bereits getroffenen und bekannten Normen (vgl. die Pastorale Einführung in: Die kirchliche Begräbnisfeier von 2009 bzw. in Die kirchliche Begräbnisfeier. Manuale von 2012).
Die Verpflichtung zur Aufbewahrung der Asche an einem von der Kirche definierten Ort (Friedhof, Kirche; vgl. Nr. 5), stellt dabei eine besondere Herausforderung dar, da für die Asche in der Schweiz rechtlich keine Bestattungspflicht besteht.
Die Instruktion wurde von Papst Franziskus bereits im März approbiert. Veröffentlicht wurde sie erst jetzt – und trifft im Vorfeld von Allersselen auf eine ganze Reihe von Reflexionen rund um unsere Bestattungskultur, von denen wir hier einige verlinken.

 

Text der Instruktion im Wortlaut

Stellungnahme des Präsidenten der SBK, Mgr. Charles Morerod, zur Instruktion

Die kirchliche Begräbnisfeier. Pastorale Einführung

Kolumne Tote bestatten von P. Martin Werlen OSB im „Sonntag“ vom 27.10.2016

Die letzte Reise als Event. Artikel zur Bestattungskultur in der NZZ vom 30.10.2016 von Stefan Müller.