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Der hl. Josef im Hochgebet

Die Gottesdienstkongregation hatte 2013 die Hinzufügung des Namens des heiligen Josef in den Eucharistischen Hochgebeten geregelt. Die deutsche Übersetzung wird nun in einem neuen Dekret angepasst. Wenngleich die Einfügung des Hl. Josef in die Hochgebete II-IV erst ab Erscheinen des neuen Messbuchs verbindlich sein wird, kann er bereits jetzt auf diese Weise benannt werden.

Die Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung erließ am 1. Mai 2013 das Dekret "Paternas vices", in dem die Hinzufügung des Namens des heiligen Josef in den eucharistischen Hochgebeten Il, III und IV des Missale Romanum der editio typica tertia geregelt wird.

 

Die Gottesdienstkongregation reagierte nun auf "Beobachtungen hinsichtlich der von dieser Kongregation vorgelegten deutschen Übersetzung" und ändert mit einem Schreiben an die Vorsitzenden der Liturgischen Kommissionen der Deutschen, der Österreichischen und der Schweizer Bischofskonferenz die Übersetzung in deutscher Sprache (vgl. Dekret Nomen Sancti Ioseph vom 31. Juli 2017, Prot. N. 369/17).


Die offizielle Übersetzung lautet nun in den Hochgebeten II-IV:


Prex eucharistica II: " ... in der Gemeinschaft mit der seligen Jungfrau und Gottesmutter Maria, mit ihrem Bräutigam, dem heiligen Josef, mit deinen Aposteln und mit allen, ... ".
Prex eucharistica III: " ... mit der seligen Jungfrau und Gottesmutter Maria, mit ihrem Bräutigam, dem heiligen Josef, mit deinen Aposteln und Märtyrern, ...." .
Prex eucharistica IV: " ... in Gemeinschaft mit der seligen Jungfrau und Gottesmutter Maria, mit ihrem Bräutigam, dem heiligen Josef, mit deinen Aposteln und mit allen Heiligen, ... ".

 

Der hl. Josef wurde schon bisher im I. Hochgebet kommemoriert:

 "In Gemeinschaft mit der ganzen Kirche ... Wir ehren vor allem Maria, die glorreiche, allzeit jungfräuliche Mutter unseres Herrn und Gottes Jesus Christus. Wir ehren ihren Bräutigam, den heiligen Joseph, deine heiligen Apostel und Märtyrer …".