logo.ack.blauAnlässe für ökumenische Gottesdienste

Die Weltgebetswoche für die Einheit der Christen ist für viele Gemeinden ein Anlass, mit Christen anderer Konfessionen gemeinsam zu beten und Gottesdienst zu feiern. Aber das Interesse der christlichen Kirchen aneinander und das Bemühen um Einheit ist etwas, das nicht auf die Weltgebetswoche für die Einheit im Januar beschränkt bleiben darf.

 

 

Wer nach dieser Woche nach einer guten Gelegenheit sucht für weiteres gemeinsames Beten und Feiern wird schnell fündig. Es bietet sich die Fastenzeit an. Ein zentraler Gedanke in ihr ist ja die Besinnung auf die eigene Taufe und das Bemühen, dieser Würde immer mehr gerecht zu werden. Die Taufe ist aber gerade das gemeinsame Fundament, das uns mit den Christen aller Konfessionen verbindet und miteinander feiern lässt.

 

  • Wo an Aschermittwoch der Gottesdienst mit Aschenausteilung als Wort-Gottes-Feier stattfindet, können dazu auch die Christen anderer Konfessionen eingeladen werden.
  • Kreuzwegandachten, Passionsgottesdienste, andere Formen des Gedenkens an das Leiden Christi („Die sieben Worte Jesu am Kreuz") haben z. T. in verschiedenen Kirchen eigene Traditionen. Die Teilnahme daran kann den Reichtum der je anderen erfahren lassen.
  • Wie es in Zürich am Karfreitag einen ökumenischen Kreuzweg gibt, können überall ähnliche Feiern – auch schon an den Tagen oder in den Wochen vorher stattfinden.
  • Neue Formen wie Frühschicht, Taizegebet u. ä., die gerade in der Fastenzeit gepflegt werden, bieten sich wie von selbst als Formen gemeinsamen Betens und Feierns an.
  • Bussgottesdienste öffnen den Weg zueinander – nicht nur zwischen Menschen, sondern auch zwischen den grossen Kirchen und ihren Gemeinden vor Ort.
  • Eine ökumenische Oster-Vesper mit Taufgedächtnis kann eine Form sein, auch Ostern gemeinsam zu feiern.

 

Eduard Nagel