Kurse

Kirche sein im Geben und Nehmen

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Liturgie im Gespräch 2017 - "Alle Worte haben Kraft vom ersten Wort". Liturgie und Sprache

30-01-2017 10:30 - 31-01-2018 15:00
LiG 2017 thumb Unverbraucht soll sie sein, die liturgische Sprache, stark, einfach und verständlich, wiederholbar, aber nicht zur blutleeren Formel erstarrt, vielmehr bildreich und poetisch, auf jeden Fall nicht theologisch, biblisch – ja, durchaus. Die Erwartungen und Wünsche an die Sprache der Liturgie führen in Aporien. Ist „Gnade“ biblische oder theologische Sprache? Und das Wort „Gott“ ist alles andere als unverbraucht. Soll man aber im liturgischen Gebet darauf verzichten? Wohl kaum. Vielmehr gilt es, die Kraft dieses ersten Wortes zu entdecken in den unterschiedlichen Sprachformen der Liturgie: im gebeteten, gesungenen, frei gesprochenen Wort, in alten oder neuen Texten.

Liturgie im Gespräch 2019 - Die Osternacht - Wie das Fest der Feste feiern?

29-01-2019 09:30 -17:30
LiG 2019 Osternacht thumb
Die Osternacht gilt als die „höchste und vornehmste aller Feiern des liturgischen Jahres“. Die Feier in der Nacht, Dunkel und Licht, Feuer und Kerze(n), Laufen und Stehen, Stille und Wort, Musik und Gesang, Weihrauch und Wachsduft, Öl und Wasser, Brot und Wein …: kaum ein anderer Gottesdienst ist von so vielen sinnenfälligen Zeichen erfüllt wie diese „Mutter aller heiligen Vigilien“ (Hl. Augustinus). Und in kaum einer anderen Feier kommen die grundlegenden Themen unseres christlichen Lebens so deutlich zur Sprache und zur Erfahrung: Gott, Mensch und Welt, Christus, Kirche und Erlösung, Sünde und Tod, Gnade und Vergebung, Auferstehung und neues Leben … Aber gerade wegen dieser vielen Zeichen und ihres dichten Gehalts ist die Osternacht eine besonders anspruchsvolle liturgische Feier. Der Theologe Josef Wohlmuth bringt es auf den Punkt: „Man darf und kann in diese Liturgie nicht unvorbereitet hineinstolpern, wenn sie ihre mystagogisch-ästhetische Kraft entfalten soll.“ Das gilt für die, welche die Feier planen, ihr vorstehen und in ihr einen besonderen Dienst übernehmen, aber auch für die Feiernden selbst.

Liturgie im Gespräch 2018 - Vielfalt leben - Pfarreien und katholische Missionen feiern

29-01-2019 10:00 - 30-01-2018 16:00
Lig2018 Kircheingang thumb „Als sich das Getöse erhob, strömte die Menge zusammen und war ganz bestürzt; denn jeder hörte sie in seiner Sprache reden.“ (Apg 2,6)

Seit dem Beginn der Kirche am Pfingsttag steht fest: Es gibt nicht die Sprache der Kirche und es gibt auch nicht die Kultur der Kirche. Gott wird in allen Sprachen und Kulturen verkündet und gehört, Gott wird in allen Sprachen und Kulturen gefeiert. Und deshalb gibt es auch in der katholischen Kirche verschiedene Frömmigkeitsformen je nach Herkunft und Heimat und unterschiedliche Akzente bei der Feier von Gottesdiensten in verschiedenen Kulturen.

Liturgie im Gespräch 2020: Leiden und Sterben feiern? Die Liturgie des Karfreitags

10-03-2020 09:30 -17:15
Blick in die Kirche thumb

„Die Feier vom Leiden und Sterben Christi“, so heisst die Karfreitagsliturgie offiziell. Sie wurde von manchen „verstörte Messe“ genannt, wobei sie seit frühester Zeit keine Messe war und auch heute nicht ist. Und verstört ist sie eigentlich auch nicht. Aber wohl doch verstörend: Einerseits wegen ihres Aufbaus, der auf den ersten Blick so anders ist als die gewohnten Gottesdienste, mit dem Sich-auf-den-Boden-Werfen gleich zu Beginn, der langen Passion, den ausführlichen Fürbitten, der Kreuzverehrung, der Kommunionfeier. Andererseits aber auch verstörend durch den Inhalt: Leiden und Sterben Christi feiern. Können wir Leiden und Sterben überhaupt feiern? Können wir, wenn wir einen Hauptteil der Feier wirklich ernstnehmen, tatsächlich das Kreuz verehren? Und stimmt es überhaupt, dass wir am Karfreitag beim Leiden und Kreuz stehen bleiben?

Liturgisches Institut
der deutschsprachigen Schweiz
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Fon: 026 484 80 60
Fax: 026 484 80 69
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